_alt_Direktkredite

“Lieber 1000 Freund*innen im Rücken, als eine Bank im Nacken…”

Haben Hausverein und Syndikat eine neue Hausbesitz-GmbH gegründet, braucht das Stammkapital nicht auf die hohe Kante gelegt zu werden; es wird natürlich für den Hauskauf verwendet. Mit 25.000 EUR aber lassen sich in den meisten Gegenden der Republik keine großen Sprünge machen: Das Projekt braucht Kredite in 6-stelliger Höhe.

Auch die Mietshäuser Syndikat GmbH benötigt Direktkredite. Sofortkontakt: info@syndikat.org

“Geld – das gibt es bei allen Banken und Sparkassen.”

Doch es bleibt zu bedenken, dass Bankkreditzinsen die Mieten weit in die Höhe treiben. Außerdem leiht die Bank in der Regel nur einen Teil der Investitionskosten und setzt dabei voraus, dass der übrige Teil (also nicht nur die mageren 25.000 €) als Eigenkapital vorhanden ist.

Den Ausweg aus diesem Dilemma bietet der Direktkredit. Menschen, die das Projekt kennen und unterstützenswert finden, können Ersparnisse direkt bei der Hausbesitz-GmbH anlegen und parken – ohne den kostspieligen Umweg über die Bank, die ihre Kosten und Gewinnspanne bezahlt haben will. Das macht zwar einen Bankkredit in der Regel nicht überflüssig; eine ausreichende Anzahl zinsgünstiger Direktkredite schließt jedoch die Finanzierungslücke und hält die Mieten auf einem erträglichen Niveau.

Direktkredite sind Geldbeträge, die dem Projekt – ohne den Umweg über eine Bank – direkt geliehen werden. Sie bieten Einzelpersonen und Gruppierungen die Möglichkeit einer sinnvollen, sozialen, ökologischen und nachhaltigen Geldanlage. Dafür wird zwischen den Kreditgeber*innen und dem Hausprojekt ein Kreditvertrag abgeschlossen. In einem Kreditvertrag werden folgende Aspekte klar geregelt: