Das Grethergelände

beherbergt die drei selbstverwalteten Wohnprojekte Grether Ost, Grether Süd und Grether West. Allesamt sind Teil vom Mietshäuser Syndikat.
Wir bieten mitten in Freiburg günstigen, innenstadtnahen Wohnraum für rund 100 Menschen und Platz für zahlreiche Projekte und Initiativen: den Bewegungsraum, das Strandcafé, das Rasthaus und einige Gewerbebetriebe.

Wir suchen Direktkredite

Du hast ein bisschen Geld gespart und willst damit etwas sinnvolles anfangen?
Wir könnten mit dem Geld unsere energetische Sanierung auf solide Beine stellen (Grether Ost), den bereits erfolgten Kauf unseres Grundstücks finanzieren (Grether Süd), oder in Grether West barrierefreien Raum für neue und bestehende Initiativen schaffen.
Zinsen bekämst Du natürlich ebenfalls.

Günstige Darlehen helfen uns dabei, die Maßnahmen zu finanzieren und trotzdem unsere Mieten gering zu halten. Allgemeine Infos zu Direktkrediten findest Du hier.

Weitere Fragen beantworten wir gerne per Mail oder am Telefon unter 0761 24887.

Aktuelles, Termine & Veranstaltungen

Do, 30.07.2026, 20:30 Uhr: Renate Obermaier, Hans Spagl und das Hagenbuch Trio „Der unzeitgemäße Hanns Dieter Hübsch zum 100.“ – Poesie, Jazz schwarze Schafe

Wie er Kabarettist geworden sei, beantwortete Hanns Dieter Hüsch so: »Dass der Niederrheiner nix weiß, aber alles erklären kann, dat wissense ja«. Heute ist Hanns Dieter Hüsch zu Unrecht fast vergessen. Mit einem Abend voller Poesie, Jazz und schwarzer Schafe, erinnern das Freiburger Schauspieler-Duo Renate Obermaier, Heinzl Spagl gemeinsam mit dem Hagenbuch-Trio an diesen großen Unbequemen der Nachkriegs-BRD.

Do. 06.08,2026, 20:30 Uhr: Michelle Steinbeck „Favorita“ – Lesung

»Es tut mir leid, deine Mutter wurde getötet«, ist der Auslöser für einen Roadtrip von der Schweiz, wo die Protagonistin Fila lebt, nach Italien, das ihre Grossmutter als junge Frau verlassen hat und wohin ihre Mutter verschwunden ist. Fila begibt sich auf eine Reise, die sie zu einem Kollektiv feministischer Widerstandskämpferinnen, faschistischen Deserteuren und einem historischen Femizid führt.
Steinbecks zweiter Roman ist ein kraftvoll erzählter Rachekrimi, ein literarischer Roadtrip durch ein neofaschistisches Italien und eine furchtlose Auseinandersetzung mit Fragen nach Identität, Begehren und patriarchaler Gewalt.

Do, 13.08.2026, 20:30 Uhr: Anette Pehnt: „Hinschreiben auf das Ungewisse“ – Lesung

Mit einer Lesung aus ihrem Roman Mobbing startete die Nach(t)lese. Nun kehrt Annette Pehnt nach 20 Jahren in den kleinen Grether Innenhof zurück. Zum Jubiläum der Nach(t)lese blickt sie auf 25 Jahre literarisches Schreiben zurück und liest aus ihrem vielfältigen Werk. Ihr Schreiben, dass seine Stärken im Kleinen, im Leisen, im vermeintlich Unscheinbaren hat, in einer Prosa, die in Zwischenräumen und in Leerstellen Atem lässt, wie es Katharina Knüppel vom Literaturhaus Freiburg bei der Verleihung des diesjährigen Johann-Peter-Hebel-Preises an die Autorin betonte.

Nach(t)lese 2026

Zum 20. Mal Grether Nach(t)lese, zum 20. Mal Autor*innen aus der Region unter nächtlichem Himmel und der Silhouette des Grether Kamins. Und zum 20. Mal bereitet das gleiche Team die Nach(t)lese vor. Uns macht es noch Spaß, und das liegt sicher auch daran, dass wir in diesen Jahren so viele schöne, magische und spannende Abende erleben durften.

Zum 20jährigen brechen wir mit dem Prinzip, dass kein*e Autor*in zweimal bei der Nach(t)lese liest.
Zur 60. Lesung kehrt die Autorin in unseren kleinen Innenhof zurück, mit der unsere ­ kleine Reihe an Sommerlesungen begonnen hat: Wir freuen uns sehr auf Annette Pehnt (13.08., 20:30 Uhr).
Ausnahmen bestätigen die Regel, denn Renate Obermaier und Heinzl Spagl (30.07., 20:30 Uhr) waren schon mehrmals mit ihren großartigen Textbearbeitungen unterschiedlicher Autor*innen zu Gast. Ihr diesjähriger Auftritt ist Hanns Dieter Hüsch gewidmet.
Sehr gespannt sind wir auf die Basler Autorin Michelle Steinbeck (06.08., 20:30 Uhr), die wir schon im ­ vergangenen Jahr eingeladen hatten. Schön, dass es in diesem Jahr klappt.

Gespannt auf die 20. Grether Nach(t)lese hoffen wir auf großes Interesse und möglichst tropische Sommerabende.

Die Lesungen finden bei schlechtem Wetter in benachbarten Räumen statt.
Für Bewirtung ist gesorgt.

Unser besonderer Dank geht an das Kulturamt Freiburg, an die Buchhandlung jos fritz und das Büro Magenta Freiburg.

 

Strandcafé

Das Strandcafé ist der Bewohner*innentreff auf dem Grethergelände. Es wird als Kollektiv selbstverwaltet betrieben und soll ein “Frei-Raum” sein für politische, kulturelle und unkommerzielle Veranstaltungen.

Im Café finden wechselnde Ausstellungen von aktuellen Künstler*innen statt.

Details und aktuelle Veranstaltungen immer auch im Freiburger Veranstaltungskalender tacker.fr

Raumanfragen bitte per Mail an: XXX