Do. 31.07.2025, 20:30 Uhr: Sarah Norman „Zum Geburtstag eine Leiche“

Am Anfang steht ein toter Mann – oder besser gesagt: liegt. Der Verleger Michael Kollner badet am Fuße einer Kellertreppe in Blut und Rotwein, und der fachfrauische Blick weiß das genau einzuschätzen: ein mausetoter Macho. Aber wer ist auf Geburtstagspartys für Leichen zuständig? Sind Feminist*innen die ethischeren Mörder*innen? Und warum ist Sherlock Holmes eigentlich bekannter als Miss Marple? Diese und andere Fragen begleiten Helen, Kathrin und Jasmin durch einen gewitterschwülen Sommer im sonst so beschaulichen Freiburg. Und während sich bei strahlendem Sonnenschein alle gegenseitig verdächtigen, spielen sich im Schatten die eigentlichen Dramen ab. Thrillerstoff trifft auf Feminismus, Me-Too und Galgenhumor und garantiert Spannung pur.

Sarah Norman (*1981) mit ihrer Frau und ihrem Sohn im schönen Freiburg beheimatet, beschäftigt sich als Übersetzerin und Lektorin täglich mit den Schreibkünsten anderer. Die überzeugte Feministin und begeisterte Weltenbummlerin gibt nun mit „Zum Geburtstag eine Leiche“ ihr Romandebüt.

Die Lesungen finden im kleinen Innenhof des Grethergeländes, Adlerstraße 12a statt, Zugang über die Faulerstraße. Bei schlechtem Wetter gibt es Ausweichmöglichkeiten in benachbarten Räumen. Für Bewirtung ist gesorgt. Vorverkauf in der Buchhandlung Jos Fritz (11 Euro / ermäßigt 6 Euro).

Nach(t)lese 2025

Grafik zur Grether Nach(t)lese 2025

Zum 19. Mal Grether Nach(t)lese, zum 19. Mal Autor*innen aus der Region unter nächtlichem Himmel und der Silhouette des Grether Kamins. Wir kehren zurück in unseren bewährten kleinen Innenhof, aus dem uns im letzten Jahr eine Baustelle vertrieben hat. Eröffnet wird die diesjährige Nach(t)lese von der Freiburger Autorin Sarah Norman (31.07.2025, 20:30 Uhr). Sie hat gerade ihren Erstling veröffentlicht, einen spannenden queerfeministischen Kriminalroman, der in Freiburg spielt.
In der Schwarzwaldmetropole beginnt auch Joachim Zelters neuer Roman »Staffellauf«. Der in Freiburg geborene Autor stellt darin die Frage: »Wie sind wir geworden, der wir sind? Oder: Wie sind wir nicht geworden, der wir sind – oder gerne sein wollten?« (07.08.2025, 20:30 Uhr).
Wir entfernen uns literarisch aus der Stadt mit einem Autor aus Basel. Martin R. Dean hat mit »Tabak und Schokolade« einen hochaktuellen Roman geschrieben, dessen Handlung vom Schweizer Kanton Aargau bis nach Trinidad Tobago reicht. Sein Roman war 2024 für den Schweizer Buchpreis nominiert. Rassismus und Postkolonialismus sind darin Teil der eigenen Familiengeschichte (14.08.2025, 20:30 Uhr). Gespannt auf die diesjährige Nach(t)lese hoffen wir auf großes Interesse und möglichst tropische Sommerabende.
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Die Lesungen finden bei schlechtem Wetter in benachbarten Räumen statt.
Für Bewirtung ist gesorgt. Unser besonderer Dank geht an das Kulturamt Freiburg, an die Buchhandlung jos fritz und das Büro Magenta Freiburg.